Die älteste Fotografie des Schlossparks – angefertigt im Jahr 1875.
Foto: Mencke & Co.

Bis zum großen Stadtbrand im Jahr 1837 befand sich hier seit Jahrhunderten ein Vorwerk des Fürstlichen Kammergutes. Dieser landwirtschaftliche Betrieb sorgte für die Versorgung des Schlosses mit Lebensmitteln. Nach dem Brand, dem auch diese Gebäude zum Opfer fielen, wurden das Gut zirka 300 Meter weiter nach Südosten verlegt und der Schlosspark geschaffen. Er war von Anfang an öffentlich zugänglich.

Der Schlosspark in den 1970er-Jahren mit dem Sowjetischen Ehrenmal im Zentrum. Die Anlage wurde 1999 umgestaltet.
Foto: Heinz Tiersch

1914 weihte man das Denkmal für den ein Jahr zuvor verstorbenen Fürsten Heinrich XIV. Reuß j. L. ein.

1937 ging der Park in den Besitz der Stadt Schleiz über.

1947 wurde im Zentrum des Parks ein Ehrenhain mit Gräbern verstorbener sowjetischer Kriegsgefangenen geweiht. 1999/2000 erfolgte eine Neugestaltung des Parks, wobei die Brunnenanlage im Zentrum geschaffen wurde. Um diese herum wurde die Kriegsgräberanlage neu gestaltet.

Die ältesten Bäume der heutigen Parkanlage standen schon, als es hier noch das Kammergut gab.

Die Grotte mit dem Kranichbrunnen um 1910. Der Kranich ist eines der reußischen Wappentiere.
Foto: Löffler & Co.

Zum Park gehören auch eine sogenannte Grotte mit dem Kranichbrunnen und am Südwesthang zur Heinrichstadt hin die „Säufzerallee“ – ein traulicher Treffpunkt für Pärchen.